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Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung nach AEVO
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IHK-Kopien, die es gar nicht geben dürfte:
Wer über solche illegal kopierten Aufgabensätze verfügt, ist im Vorteil:
Muster: Unterlage, die noch vor dem Inkrafttreten der AEVO von 2009 verwendet wurde.
Der Vorteil ist noch größer, wenn man auch über die illegal kopierten Lösungsschablonen verfügt:
* * *
Folgende Frage ist im Internet zu finden: "Wo finde ich Prüfungsfragen zum AdA Schein?"
und eine der Antworten hierzu: ""... sonst gibt dir jede IHK eine testprüfung mit 52 fragen (glaub ich) (wir haben eine bekommen) aus einem anderen Jahr" (Fundstelle)
"... darüber hinaus wenn du googelst findest du locker 4-5 IHK prüfungen mit lösung ..." (Fundstelle)
"Wir haben
damals Prüfungsbögen von unserem
Dozenten erhalten."
(Fundstelle) * * *
Mir liegen Berichte vor, dass in manchen AEVO-Vorbereitungsseminaren nicht nur mit einer solcher Unterlagen gearbeitet wird, sondern dass mit solchen Prüfungsunterlagen recht intensiv geübt wird.
Sinngemäß habe ich sogar von folgendem Extrem erfahren: "Unser Referent hat den ganzen Seminarinhalt nur anhand solcher alten Prüfungsunterlagen mit uns erarbeitet."
Stutzig macht mich auch folgende Information: "Ich habe von meiner Bekannten erfahren, dass sie wirklich 100 Prozentpunkte in der schriftlichen Prüfung erreicht hatte. Als ich ihr das nicht glaubte, hat sie mir die Prüfungsurkunde gezeigt: Es stimmte!"
Solche AEVO-Aufgabensätze werden gelegentlich sogar auf eBay zum Verkauf angeboten. Als ich davon erfahren hatte, hatte ich der zuständigen Sachbearbeiter im DIHK hierzu eine Mail geschickt:
Guten
Tag, Frau XY, als Anbieter einer AEVO-Lernkartei habe ich soeben entdeckt, dass "IHK-Prüfungsfragen mit Lösungen" bei eBay offensichtlich recht rege verkauft werden: [damaliger Link]
Meine Frage:
Geben Sie inzwischen die Prüfungsfragen (und zwar mit den Musterlösungen) der durchführten AEVO-Prüfungen offiziell frei? … und zudem noch mit der Erlaubnis der Vervielfältigung?
Auf diese eMail hatte ich keine Antwort erhalten, allerdings war kurze Zeit später das betr. eBay-Angebot gelöscht worden.
Einen Monat später (am 18. Juni 2010) hatte ich dieselbe DIHK-Mitarbeiterin erneut angeschrieben:
Guten Tag, Frau
XY, hatten Sie meine unten stehende Mail erhalten? Sind Sie ggf. nicht die richtige Ansprechpartnerin? – Der betreffende Anbieter bietet diese Prüfungsfragen mit original Lösungsschablone weiterhin auf eBay an: [damaliger Link] Ich werde über diesen Vorgang in den nächsten Tage im
foraus-Forum berichten und darüber hinaus eine Diskussion anstoßen,
inwieweit bekannt ist, ob / dass IHK-Prüfer die schriftlichen
Prüfungsunterlagen mitnehmen, vervielfältigen und in ihren eigenen AdA-Seminaren
(mit jeweils unterschiedlichen Exemplaren) zur 'besonders gezielten
Prüfungsvorbereitung' einsetzen.
Auch auf diese zweite Mail hatte ich keine Antwort erhalten. - Am 17. Nov. 2010 habe ich die Problematik im BBIB-Forum zur Diskussion gestellt.
Bei eBay gefunden am 27. Febr. 2011:
= = =
Die IHKs können es offenbar (seit vielen Jahren!) nicht verhindern, dass sich manche Personen die (alten) Prüfungsunterlagen beschaffen und sie in unerlaubter Weise verwenden. Das führt zu einem unerlaubten Wettbewerbsvorteil gegenüber den Seminaranbietern, die solche Unterlagen nicht verwenden.
Ich selber besitze inzwischen eine Vielzahl solcher Aufgabensätze, und zwar mit Lösungsschablonen. In meinen (nur noch gelegentlichen) Seminaren zur AEVO-Prüfungsvorbereitung setze ich ein einziges Exemplar zur 'Generalprobe' ein.
Zuvor haben meine TeilnehmerInnen jedoch je ein Original-Exemplar der käuflich zu erwerbenden Broschüre 'Aufgaben / Lösungsvorschlage' der DIHK-Bildungs-GmbH erhalten und die dort abgedruckte Musterprüfung bearbeitet.
Ich weiß, dass ich hinsichtlich der unerlaubten Kopie gegen geltende (Copyright-)Bestimmungen verstoße, und ich bin mir der damit verbundenen rechtlichen Konsequenzen bewusst ... Vielleicht entsteht nun aber eine Dynamik, durch die das oben beschriebene (und seit vielen Jahren bestehende Problem) endlich einmal grundsätzlich angepackt wird.
Schon 2001 / 2002 hatte ich zu dieser Problematik einen detaillierten Schriftwechsel mit der IHK Köln. - Im Zeitalter von Web 2.0 gibt es nun eher die Möglichkeit, dass auch andere Betroffene von solchen Einzelaktionen erfahren und mit eigenen Erfahrungen / Belegen zur breiteren Diskussion beitragen:
Hier die Korrespondenz mit der IHK von 2001 / 2002
* * *
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